Schlagwort: Traumafolgestörungen

Traumafolgestörungen sind für mich kein Begriff aus Lehrbüchern, sondern etwas, das sich durch meinen Alltag zieht. Sie zeigen sich in Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen, in Körperreaktionen, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen, und in Beziehungen, die plötzlich schwierig werden. Ich schreibe darüber, wie sich das anfühlt, wie sich die Vergangenheit in den Alltag mischt – und wie ich versuche, damit umzugehen. Es geht nicht um Diagnosen, sondern um das, was bleibt, wenn etwas zu viel war.

  • 11 Wochen Psychiatrie, Trauer und eine Vagusnervstimulator-OP

    Außenansicht einer modernen Klinik in Deutschland mit mehreren Etagen, Balkonen und gepflegtem Vorplatz, umgeben von grüner Hügellandschaft.

    In den letzten Monaten war es still um mich – auf meinem Blog und auch im persönlichen Austausch. Diese Stille hatte ihre Gründe. Ich habe eine intensive Zeit hinter mir, geprägt von einem elfwöchigen Aufenthalt in der Psychiatrie, einer längeren Operation und einem emotionalen Abschied von meinem geliebten Seelenkater Mäusje. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, wie es mir dabei und danach ergangen ist und warum ich mich nun erst einmal von allem erholen muss, möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

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  • Aufenthalt in der Psychiatrie steht bevor

    Leerer Krankenhausflur bei Nacht – Symbolbild für bevorstehenden Aufenthalt in der Psychiatrie

    Es ist jetzt einfach soweit. Der Punkt ist erreicht, an dem ich nicht mehr anders kann. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie steht wieder ganz kurz bevor. Die letzten Jahre und Monate waren ein einziger Kampf und jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich diesen Schritt gehen muss. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil ich einfach nicht mehr kann, einfach keine Kraft mehr habe und mir selbst kaum noch trauen kann.

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  • Angst: Wenn die Panikattacken wieder anklopfen

    Mann mit Panikattacken im Supermarkt, greift sich an die Brust und lehnt sich angespannt über Einkaufswagen

    Panikattacken können sich plötzlich und unerwartet einstellen, selbst an Tagen, an denen man glaubt, sich unter Kontrolle zu haben. Sie rauben einem den Atem, versetzen den Körper in einen Zustand extremer Anspannung und machen es schwer, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Panikattacken immer wieder in meinen Alltag zurückkehren, oft ausgelöst durch stressige Situationen oder emotionale Belastungen. Doch auch wenn diese Attacken mich lähmen, versuche ich, mich ihnen zu stellen und einen Weg zu finden, mit ihnen umzugehen.

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  • Placebo bei Antidepressiva: Hoffnung oder Täuschung?

    Offene Medikamentendose mit bunten Pillen davor – Symbolbild für Placeboeffekt bei Antidepressiva

    Ich habe lange gezögert, diesen Text zu schreiben. Zu oft wurde ich belächelt, abgewertet oder mit einem Achselzucken abgespeist, wenn ich über meine Erfahrungen mit Antidepressiva gesprochen habe. Dabei geht es hier nicht um eine Meinung – es geht um gelebte Realität. Um Nächte voller innerer Unruhe, Tage im Nebel und um Medikamente, die mir versprochen wurden wie ein Rettungsring, aber sich angefühlt haben wie ein Bleigürtel. Ich bin kein Wissenschaftler, Arzt oder Pharmakritiker, sondern jemand, der seit Jahren mit Depressionen lebt. In diesem Beitrag schreibe ich über den Placeboeffekt bei Antidepressiva, Nebenwirkungen und die Entzugssymptome, die bei Ärzten oft nicht ernst genommen werden.

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  • Depression – Mein Schlaf-Wach-Rhythmus außer Kontrolle

    Illustration einer genervten Uhr mit Schlafmütze um 2 Uhr in der Nacht, Symbol für gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus.

    Seit Monaten geht es mir kontinuierlich immer schlechter. Diese Woche war wieder ganz schlimm: Dissoziation während des Autofahrens und Flashbacks über den ganzen Tag verteilt. Ich kam einfach nicht zur Ruhe, mein ganzer Körper stand unter Dauerfeuer. Die Depression hat mich wieder fest im Griff und das wirkt sich auch auf meinen Schlaf-Wach-Rhythmus aus, der seit vielen Wochen wieder komplett außer Kontrolle ist.

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