Schlagwort: Trauer

  • Aufenthalt in der Psychiatrie steht bevor

    Leerer Krankenhausflur bei Nacht – Symbolbild für bevorstehenden Aufenthalt in der Psychiatrie

    Es ist jetzt einfach soweit. Der Punkt ist erreicht, an dem ich nicht mehr anders kann. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie steht wieder ganz kurz bevor. Die letzten Jahre und Monate waren ein einziger Kampf und jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich diesen Schritt gehen muss. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil ich einfach nicht mehr kann, einfach keine Kraft mehr habe und mir selbst kaum noch trauen kann.

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  • Unfassbar geliebt, unendlich vermisst – mit dir ging ein Teil von mir

    Mäusje mit verträumtem Blick vor einer Regenbogenbrücke, die ins Paradies der Tiere führt

    Letzten Freitag, 10.10.2025, um kurz nach 19:00 Uhr, hat mich mein Ein und Alles, meine größte Liebe in meinem Leben, für immer verlassen – Mäusje ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Mit ihm ist auch ein ganz großer Teil von mir gegangen. Niemand, der nicht selbst ein Tier so abgöttisch geliebt hat wie ich, weiß, was es bedeutet, wenn der letzte Halt im Leben für immer geht. Er war für mich nicht einfach ein Kater, er war für mich mein Ein und Alles, mein Seelentier, mein Baby, mein Kind, mein Leben. Als er ging, zerriss es mein Herz in Millionen Stücke.

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  • Wenn mein letzter Halt zu wanken beginnt

    Mäusje, mein über alles geliebter Kater, hat die Diagnose Lungentumor bekommen. Mit ihm steht und fällt mein letzter Halt, den ich noch habe.

    Ich kämpfe nun seit meiner Kindheit gegen die Depression und viele andere psychische Leiden. Seit 2008 ist mein Kater Mäusje noch mein letzter Halt. Er ist da, wo andere schon lange gegangen sind. Für ihn stehe ich morgens auf und er ist der Grund, warum ich überhaupt noch kämpfe. Doch vor knapp einer Woche hat Mäusje die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Die Diagnose hat mich nun endgültig in ein tiefschwarzes Loch gerissen, von dem ich davor nur zwei Schritte entfernt war. Seit letztem Dienstag bin ich nur noch am Heulen oder ich fühle gar nichts mehr. Alles ist so surreal, ich komme mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

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  • kPTBS – Leben mit Traumafolgen und Depression

    Fußspuren auf einsamem Feldweg im Nebel – Symbol für kPTBS - komplexe posttraumatische Belastungsstörung

    In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Reise mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) und den damit verbundenen psychischen Erkrankungen. Es geht um die Schattenseiten des Lebens, die unsichtbaren Kämpfe und die unbeschreibliche Leere, die mit einer Depression einhergeht. Oft wird psychische Erkrankung stigmatisiert, als Schwäche oder Ausrede abgetan – doch was bleibt, wenn man sich nicht mehr verstecken kann? Wie fühlt es sich an, in einer Welt zu leben, die einem fremd geworden ist und wie kann man trotz allem weiter existieren? In diesem Beitrag erzähle ich nicht von Heilung, sondern von Akzeptanz, von den Narben, die uns prägen und von dem Mut, sich den Dämonen zu stellen. Es ist kein Appell zur Hoffnung, sondern zur Wahrheit und zur Bereitschaft, sich nicht länger zu verstecken.

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  • Gedicht: Die Finsternis in mir

    Wenn die Dunkelheit über einen siegt

    Es gibt Zeiten im Leben, in denen das Licht zu verblassen scheint – in denen Schmerz, Hoffnungslosigkeit und innere Leere übermächtig werden. Dieses Gedicht „Die Finsternis in mir“ ist ein Ausdruck genau solcher Momente. Es ist kein Hilferuf, sondern eine stille, kraftvolle Beschreibung des Erlebten. Worte, die das Unsichtbare greifbar machen – und die Dunkelheit benennen, die viele Menschen kennen, aber nur wenige auszusprechen wagen. Möge dieser Text nicht nur als Zeugnis einer tiefen inneren Erfahrung dienen, sondern auch als Einladung zum Mitfühlen, Verstehen – und vielleicht zum Gespräch.

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