Schlagwort: Einsamkeit

  • Maske auf – Gefühle verdrängen und ab in die Depression

    Mann in dunklem Raum hält sich eine bunte Maske vors Gesicht, symbolisiert emotionale Fassade und innere Leere.

    Es gibt Momente im Leben, da fühlt sich alles taub an. Nicht, weil man nichts erlebt – sondern weil man zu viel erlebt hat. Gefühle, die man nicht zeigen darf. Gedanken, die man nicht aussprechen kann. Erinnerungen, die einen auffressen, obwohl man versucht, sie zu verdrängen. Ich habe lange geschwiegen. Zu lange. Und obwohl ich noch immer nicht wirklich darüber reden kann, versuche ich es wenigstens mit Worten. Dieser Text ist ein Versuch, ehrlich zu sein. Gegenüber mir selbst. Gegenüber einer Welt, die oft lieber wegschaut. Es ist mein Weg, die Maske ein Stück weiter fallen zu lassen.

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  • Depression: Ich war schon immer anders – warum bin ich überhaupt noch hier?

    Einsamer Teddybär sitzt verlassen in einem nebligen Wald – Symbolbild für Depression in der Kindheit.

    Es gibt Geschichten, die man nicht einfach erzählt. Weil sie weh tun, tief sitzen und einen Teil offenbaren, den man selbst oft jahrelang nicht verstehen konnte. Dies ist eine solche Geschichte. Ich war nie „wie die anderen“. Schon als Kind fühlte ich mich fremd in dieser Welt – fehl am Platz. Die Depression in der Kindheit hatte mich schon sehr früh im Griff. Und obwohl ich heute vieles begreife, bleiben manche Dinge ein Rätsel. Doch ich will ehrlich sein. Schonungslos. Und dabei so nah an meinem eigenen Erleben, wie es nur geht. Dies ist kein leichter Text. Aber es ist mein Leben. Und ich teile es mit dir.

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  • Gedicht: Einsamkeit

    Ein einsamer Mann sitzt still am Fenster, starrt hinaus in eine neblige, regnerische Landschaft – Sinnbild für Traurigkeit und innere Einsamkeit.

    Manche Tage hüllen mich vollständig ein – wie dichter Nebel, draußen zwischen den Bäumen und tief in meinem Inneren. Die Stimmen anderer Menschen, ihre Nähe, selbst ihre bloße Anwesenheit… sie wirken fremd, beinahe bedrohlich. Was bleibt, ist das dumpfe Pochen meiner eigenen Gedanken, das in der stillen Leere widerhallt – schwer, nasskalt und grau wie der Himmel an einem endlosen Regentag. Dieses Gedicht ist aus genau dieser Dunkelheit entstanden. Es ist ein Versuch, dem Gefühl der Einsamkeit eine Stimme zu geben, das mich umklammert, das mich Tag für Tag weiter in mich selbst hineingezogen hat. Ich habe mich nicht nur von anderen entfernt – ich spüre mich selbst kaum noch. Und doch: Worte – Worte haben mir einen Hauch von Zugang gegeben. Ich teile es nicht, um Mitleid zu wecken. Ich teile es, weil vielleicht jemand dort draußen sich genauso fühlt – und wissen soll: Du bist nicht allein in der Einsamkeit.

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