Schlagwort: Depression

Die Depression ist für mich tiefschwarz. Sie legt sich über alles, zieht die Farben aus dem Alltag und macht selbst einfache Dinge unerreichbar. In meinen Texten versuche ich, dieses Dunkel zu beschreiben – nicht als Theorie, sondern so, wie ich es erlebe. Manchmal blitzt ein grauer Moment auf: leiser, undeutlicher, aber spürbar. Ich schreibe über Müdigkeit, Rückzug und das Ringen um kleine Schritte. Es geht nicht um Lösungen – sondern um das Teilen von Gedanken aus diesem schwarzen Loch.

  • Wie es mir mittlerweile geht

    Ein nebliger Waldweg am frühen Morgen, umgeben von hohen Bäumen und weichem Licht, das durch den Nebel fällt.

    Die letzten Monate waren für mich eine sehr schwere Zeit. Seit meiner Rückkehr aus der Psychiatrie versuche ich, meinen Alltag Stück für Stück wieder zusammenzusetzen – oft mit mehr Fragen als Antworten, oft mit mehr Erschöpfung als Kraft. Zwischen tiefer Trauer, innerer Unruhe und dem Gefühl, nur noch zu funktionieren, suche ich nach Momenten, die mich tragen. In diesem Beitrag möchte ich offen darüber sprechen, wie es mir seitdem wirklich geht, was mich belastet, was mir hilft und wie ich versuche, meinen Weg zurück ins Leben zu finden.

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  • Gedicht: Das finstere Tal

    Ein einsamer Mensch wandert durch ein dunkles, nebliges Tal, umgeben von kahlen Felsen und toter Landschaft, während kein Licht und keine Farbe zu sehen ist.

    Dieses Gedicht beschreibt meinen Weg durch ein Tal, das nicht aus Landschaft besteht, sondern aus Dunkelheit, Schmerz und innerer Leere. Jeder Vers spiegelt das Gefühl wider, Tag für Tag weiterzugehen, ohne Licht, ohne Farben, ohne Hoffnung. Es ist ein Ausdruck davon, wie es sich anfühlt, wenn die Seele schwer wird, wenn Gefühle verschwinden und selbst Tränen versiegen. Die Worte zeigen meine Einsamkeit, mein Ringen mit der Dunkelheit und den Wunsch, diesem Zustand irgendwann entkommen zu können – auch wenn ich den Weg hinaus im Moment nicht sehe.

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  • Brief an meinen verstorbenen Seelenkater Mäusje

    Mäusje beim Schlafen

    Dieser Brief ist einer der schwersten Texte, die ich je geschrieben habe. Er kommt direkt aus meinem Herzen, aus einer Wunde, die wohl nie wieder richtig heilen wird. Ich schreibe ihn für meinen Kater, meinen Schatten, meinen täglichen Begleiter, der siebzehn Jahre lang an meiner Seite war und ohne den mein Leben seit seinem Tod nicht mehr dasselbe ist. Ich teile diesen Brief hier, weil er ein Teil von mir ist. Weil er zeigt, wie sehr ein kleines Wesen ein ganzes Leben prägen kann. Und weil all das, was ich fühle, zu ihm gehört – zu unserer gemeinsamen Zeit, zu dem, was bleibt, wenn jemand fehlt, der immer da war, wo andere schon lange gegangen sind.

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  • 11 Wochen Psychiatrie, Trauer und eine Vagusnervstimulator-OP

    Außenansicht einer modernen Klinik in Deutschland mit mehreren Etagen, Balkonen und gepflegtem Vorplatz, umgeben von grüner Hügellandschaft.

    In den letzten Monaten war es still um mich – auf meinem Blog und auch im persönlichen Austausch. Diese Stille hatte ihre Gründe. Ich habe eine intensive Zeit hinter mir, geprägt von einem elfwöchigen Aufenthalt in der Psychiatrie, einer längeren Operation und einem emotionalen Abschied von meinem geliebten Seelenkater Mäusje. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, wie es mir dabei und danach ergangen ist und warum ich mich nun erst einmal von allem erholen muss, möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

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  • Aufenthalt in der Psychiatrie steht bevor

    Leerer Krankenhausflur bei Nacht – Symbolbild für bevorstehenden Aufenthalt in der Psychiatrie

    Es ist jetzt einfach soweit. Der Punkt ist erreicht, an dem ich nicht mehr anders kann. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie steht wieder ganz kurz bevor. Die letzten Jahre und Monate waren ein einziger Kampf und jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich diesen Schritt gehen muss. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil ich einfach nicht mehr kann, einfach keine Kraft mehr habe und mir selbst kaum noch trauen kann.

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