Schlagwort: Angst

Angst begleitet mich in vielen Situationen. Mal schleichend, mal wie ein Schlag in den Magen. In meinen Texten versuche ich, genau dieses Gefühl zu beschreiben – aus meiner Sicht, ohne Fachsprache und ohne Filter. Ich schreibe über Erfahrungen, Gedanken und den Kampf mit der Angst. Manchmal helfen kleine Strategien, manchmal hilft einfach das Aufschreiben. Dieser Bereich versammelt Beiträge, die zeigen, wie sich Angst anfühlt – und wie man langsam beginnt, damit zu leben.

  • Aufenthalt in der Psychiatrie steht bevor

    Leerer Krankenhausflur bei Nacht – Symbolbild für bevorstehenden Aufenthalt in der Psychiatrie

    Es ist jetzt einfach soweit. Der Punkt ist erreicht, an dem ich nicht mehr anders kann. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie steht wieder ganz kurz bevor. Die letzten Jahre und Monate waren ein einziger Kampf und jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich diesen Schritt gehen muss. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil ich einfach nicht mehr kann, einfach keine Kraft mehr habe und mir selbst kaum noch trauen kann.

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  • Angst: Wenn die Panikattacken wieder anklopfen

    Mann mit Panikattacken im Supermarkt, greift sich an die Brust und lehnt sich angespannt über Einkaufswagen

    Panikattacken können sich plötzlich und unerwartet einstellen, selbst an Tagen, an denen man glaubt, sich unter Kontrolle zu haben. Sie rauben einem den Atem, versetzen den Körper in einen Zustand extremer Anspannung und machen es schwer, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Panikattacken immer wieder in meinen Alltag zurückkehren, oft ausgelöst durch stressige Situationen oder emotionale Belastungen. Doch auch wenn diese Attacken mich lähmen, versuche ich, mich ihnen zu stellen und einen Weg zu finden, mit ihnen umzugehen.

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  • Wenn mein letzter Halt zu wanken beginnt

    Mäusje, mein über alles geliebter Kater, hat die Diagnose Lungentumor bekommen. Mit ihm steht und fällt mein letzter Halt, den ich noch habe.

    Ich kämpfe nun seit meiner Kindheit gegen die Depression und viele andere psychische Leiden. Seit 2008 ist mein Kater Mäusje noch mein letzter Halt. Er ist da, wo andere schon lange gegangen sind. Für ihn stehe ich morgens auf und er ist der Grund, warum ich überhaupt noch kämpfe. Doch vor knapp einer Woche hat Mäusje die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Die Diagnose hat mich nun endgültig in ein tiefschwarzes Loch gerissen, von dem ich davor nur zwei Schritte entfernt war. Seit letztem Dienstag bin ich nur noch am Heulen oder ich fühle gar nichts mehr. Alles ist so surreal, ich komme mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

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  • kPTBS – Leben mit Traumafolgen und Depression

    Fußspuren auf einsamem Feldweg im Nebel – Symbol für kPTBS - komplexe posttraumatische Belastungsstörung

    In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Reise mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) und den damit verbundenen psychischen Erkrankungen. Es geht um die Schattenseiten des Lebens, die unsichtbaren Kämpfe und die unbeschreibliche Leere, die mit einer Depression einhergeht. Oft wird psychische Erkrankung stigmatisiert, als Schwäche oder Ausrede abgetan – doch was bleibt, wenn man sich nicht mehr verstecken kann? Wie fühlt es sich an, in einer Welt zu leben, die einem fremd geworden ist und wie kann man trotz allem weiter existieren? In diesem Beitrag erzähle ich nicht von Heilung, sondern von Akzeptanz, von den Narben, die uns prägen und von dem Mut, sich den Dämonen zu stellen. Es ist kein Appell zur Hoffnung, sondern zur Wahrheit und zur Bereitschaft, sich nicht länger zu verstecken.

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  • Depression & Grübelzwang: Wenn Gedanken keine Ruhe geben

    Erschöpfter Mann sitzt nachts auf dem Bett, geplagt von Grübelzwang

    Depression ist nicht nur ein schlechter Tag – sie ist ein Schatten, der sich über Wochen, Monate oder Jahre legt. Sie ist ein komplexes, oft lähmendes Zusammenspiel aus Gefühlen, Gedanken und körperlichen Symptomen. Für mich gehört der Grübelzwang seit meiner Kindheit dazu, genauso wie Schlafstörungen und diese tiefe, dunkle Schwere, die sich manchmal über alles legt. Heute möchte ich euch mitnehmen in eine Nacht, die wieder einmal von rastlosen Gedanken geprägt war. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere darin wieder.

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