Kategorie: Trauma

Trauma verändert alles – das Denken, das Fühlen, den Körper, das Vertrauen in die Welt. In meinem Blog schreibe ich über meine eigenen traumatischen Erfahrungen: über Gewalt, Kontrollverlust, Ohnmacht und die Folgen, die bis heute spürbar sind. Über Flashbacks, Dissoziation, Schlafstörungen und das Gefühl, nicht wirklich im eigenen Leben zu stehen.
Trauma ist nicht sichtbar, aber es wirkt – leise, zerstörerisch, oft missverstanden. Ich schreibe darüber, weil ich weiß, wie einsam dieser Weg sein kann. Und weil ich glaube, dass Ehrlichkeit hilft, das Schweigen zu brechen. Für alle, die selbst betroffen sind. Für alle, die verstehen wollen, was Trauma wirklich bedeutet.

  • Verlustangst – Wenn der Kopf Amok läuft

    Silhouette eines Mannes, der sich in einer nebligen, einsamen Landschaft den Kopf hält – Symbol für emotionale Belastung und Verlustängste

    Es gibt Gedanken, die lassen sich nicht vertreiben. Sie kommen leise, setzen sich fest, und wachsen zu etwas, das größer ist als man selbst. Verlustangst ist so ein Gedanke – oft ungreifbar, aber immer präsent. In diesem Text erzähle ich davon, wie sie mein Denken prägt, mein Fühlen formt und manchmal die Kontrolle übernimmt. Es ist keine Anleitung zum Umgang mit Angst, sondern ein Einblick in mein persönliches Erleben – ehrlich, unverblümt und doch mit dem Wunsch, irgendwann wieder leichter atmen zu können.

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  • Gedicht: Einsamkeit

    Ein einsamer Mann sitzt still am Fenster, starrt hinaus in eine neblige, regnerische Landschaft – Sinnbild für Traurigkeit und innere Einsamkeit.

    Manche Tage hüllen mich vollständig ein – wie dichter Nebel, draußen zwischen den Bäumen und tief in meinem Inneren. Die Stimmen anderer Menschen, ihre Nähe, selbst ihre bloße Anwesenheit… sie wirken fremd, beinahe bedrohlich. Was bleibt, ist das dumpfe Pochen meiner eigenen Gedanken, das in der stillen Leere widerhallt – schwer, nasskalt und grau wie der Himmel an einem endlosen Regentag. Dieses Gedicht ist aus genau dieser Dunkelheit entstanden. Es ist ein Versuch, dem Gefühl der Einsamkeit eine Stimme zu geben, das mich umklammert, das mich Tag für Tag weiter in mich selbst hineingezogen hat. Ich habe mich nicht nur von anderen entfernt – ich spüre mich selbst kaum noch. Und doch: Worte – Worte haben mir einen Hauch von Zugang gegeben. Ich teile es nicht, um Mitleid zu wecken. Ich teile es, weil vielleicht jemand dort draußen sich genauso fühlt – und wissen soll: Du bist nicht allein in der Einsamkeit.

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  • Depression: Mein Weg in die Erwerbsunfähigkeitsrente

    Leerer Sessel in einem schlichten Raum bei weichem Licht

    Was passiert, wenn die Seele nicht mehr mitmacht? Wenn der Alltag zur Last wird und der Lebenslauf von Brüchen und Rückschlägen geprägt ist? In diesem Beitrag erzähle ich meine persönliche Geschichte – ehrlich, ungeschönt und mit offenem Herzen. Wie mich die Depression seit meiner Kindheit begleitet, wie traumatische Erlebnisse mein Leben geprägt haben und wie ich schließlich mit 33 Jahren in Frührente ging. Vielleicht findet sich jemand in meinen Worten wieder – vielleicht hilft es, zu verstehen, dass man mit diesen Kämpfen nicht allein ist.

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  • Traumatherapie: Wenn Therapie mehr schadet als hilft

    Leerer Blick in den Spiegel – Symbol für emotionale Erschöpfung nach Traumatherapie

    Es gibt Therapien, die sollen helfen. Und dann gibt es Therapien, die alles nur noch schlimmer machen. Was passiert, wenn eine Behandlung alte Wunden aufreißt, statt sie zu heilen? Wenn eine Reise zur seelischen Genesung zum Sturz ins Bodenlose wird? In diesem Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit einer stationären Traumatherapie, die – obwohl gut gemeint – bei mir mehr Schaden angerichtet hat als ich mir je erträumt hätte.

    Es geht um aufgerissene Erinnerungen, seelische Abgründe, um das Gefühl, sich selbst zu verlieren – aber auch um die Kraft, trotzdem weiterzumachen. Nicht aus Hoffnung, sondern weil einem oft gar nichts anderes übrig bleibt.

    Was folgt, ist kein Plädoyer gegen Therapie – sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht darüber, wie schwierig, schmerzhaft und individuell der Weg durch psychische Erkrankungen sein kann.

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  • Zwischen den Extremen – Mein Leben mit einer Essstörung

    Symbolbild zweier sich gegenüberstehender Silhouetten – eine auffallend schlank, die andere kräftiger –, als Ausdruck innerer Zerrissenheit bei Essstörungen

    Essstörungen sind oft unsichtbar – sie verbergen sich hinter einem Lächeln, einem scheinbar „normalen“ Alltag, oder dem ständigen Versuch, zu funktionieren. Doch hinter der Fassade tobt ein Kampf, der Körper und Seele gleichermaßen erschöpft. In diesem sehr persönlichen Beitrag erzähle ich meine Geschichte: eine Geschichte zwischen Hungern und Binge Eating, zwischen Selbstkontrolle und Kontrollverlust. Keine Theorie, kein Lehrbuchtext – sondern ein offener Einblick in mein Leben mit dieser Krankheit, die so viel mehr ist als nur ein gestörtes Essverhalten.

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