Kategorie: Trauma

Trauma verändert alles – das Denken, das Fühlen, den Körper, das Vertrauen in die Welt. In meinem Blog schreibe ich über meine eigenen traumatischen Erfahrungen: über Gewalt, Kontrollverlust, Ohnmacht und die Folgen, die bis heute spürbar sind. Über Flashbacks, Dissoziation, Schlafstörungen und das Gefühl, nicht wirklich im eigenen Leben zu stehen.
Trauma ist nicht sichtbar, aber es wirkt – leise, zerstörerisch, oft missverstanden. Ich schreibe darüber, weil ich weiß, wie einsam dieser Weg sein kann. Und weil ich glaube, dass Ehrlichkeit hilft, das Schweigen zu brechen. Für alle, die selbst betroffen sind. Für alle, die verstehen wollen, was Trauma wirklich bedeutet.

  • Zurück ins Leben ohne Zwang – ein Versuch

    Mann mittleren Alters geht allein auf einem Waldweg bei Sonnenlicht – Symbol für Selbstfindung und Rückkehr zur Bewegung ohne Zwang.

    Das hier ist kein Text, den ich geplant habe. Er ist einfach entstanden, weil ich gemert habe, dass ich mich wieder völlig verliere. Dass ich funktioniere, aber nicht mehr lebe. Und dass ich das nicht mehr will. Es geht nicht um große Ziele. Es geht um kleine Schritte. Um das Wiederfinden von etwas, das mal da war. Vielleicht kommt es nicht genauso zurück. Aber vielleicht anders. Und vielleicht ganz ohne Zwang.

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  • Maske auf – Gefühle verdrängen und ab in die Depression

    Mann in dunklem Raum hält sich eine bunte Maske vors Gesicht, symbolisiert emotionale Fassade und innere Leere.

    Es gibt Momente im Leben, da fühlt sich alles taub an. Nicht, weil man nichts erlebt – sondern weil man zu viel erlebt hat. Gefühle, die man nicht zeigen darf. Gedanken, die man nicht aussprechen kann. Erinnerungen, die einen auffressen, obwohl man versucht, sie zu verdrängen. Ich habe lange geschwiegen. Zu lange. Und obwohl ich noch immer nicht wirklich darüber reden kann, versuche ich es wenigstens mit Worten. Dieser Text ist ein Versuch, ehrlich zu sein. Gegenüber mir selbst. Gegenüber einer Welt, die oft lieber wegschaut. Es ist mein Weg, die Maske ein Stück weiter fallen zu lassen.

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  • Misophonie: Wenn Geräusche zur Qual werden

    Mann mit Misophonie und schmerzverzerrtem Gesicht hält sich die Ohren zu auf einem Parkplatz, im Hintergrund Häuser und geparkte Autos

    Ich leide an Misophonie. Und das ist nicht einfach nur ein bisschen genervt sein von nervigen Geräuschen – das ist ein Zustand, der mich teilweise völlig in den Wahnsinn treibt. Besonders in Menschenmengen, wenn viele Geräusche gleichzeitig auf mich einprasseln, fühle ich mich komplett überfordert. Es ist, als würde mein Nervensystem in Flammen stehen.

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  • Antidepressiva & Sexualität: Wenn die Lust verloren geht

    Emotional distanziertes Paar liegt distanziert im Bett, beide wirken nachdenklich und traurig wegen Sexunlust durch Antidepressiva.

    Seit 2008 gehören Antidepressiva zu meinem Alltag – Medikamente, die oft als „Glückspillen“ bezeichnet werden. Mit 16 begann ich meine erste Behandlung mit Psychopharmaka. Damals spürte ich bereits erste Veränderungen in meinem sexuellen Empfinden, doch die Auswirkungen schienen zunächst nebensächlich. Je älter ich wurde, desto deutlicher traten die Nebenwirkungen zutage – besonders die emotionale Distanz und der schleichende Verlust der Libido. Was einst kaum ins Gewicht fiel, entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen Begleiter mit spürbaren Folgen.

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  • Depression & Grübelzwang: Wenn Gedanken keine Ruhe geben

    Erschöpfter Mann sitzt nachts auf dem Bett, geplagt von Grübelzwang

    Depression ist nicht nur ein schlechter Tag – sie ist ein Schatten, der sich über Wochen, Monate oder Jahre legt. Sie ist ein komplexes, oft lähmendes Zusammenspiel aus Gefühlen, Gedanken und körperlichen Symptomen. Für mich gehört der Grübelzwang seit meiner Kindheit dazu, genauso wie Schlafstörungen und diese tiefe, dunkle Schwere, die sich manchmal über alles legt. Heute möchte ich euch mitnehmen in eine Nacht, die wieder einmal von rastlosen Gedanken geprägt war. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere darin wieder.

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