Kategorie: Trauer

Trauer ist kein Zustand, den man einfach überwindet – sie ist ein Prozess, der kommt und geht, der bleibt und sich verändert. In meinem Blog schreibe ich über den Verlust der wichtigsten Menschen in meinem Leben, meines Seelenkaters Mäusje, über die Leere, die sie hinterlassen haben, und über die vielen kleinen Momente, in denen die Erinnerungen plötzlich laut werden. Ich schreibe über die Sprachlosigkeit, die Trauer mit sich bringt, über Wut, Sehnsucht und das Gefühl, dass nichts mehr so ist wie vorher. Trauer ist nicht nur Schmerz – sie ist auch Liebe, die keinen Ort mehr findet. Diese Texte sind ein Versuch, dem Unsagbaren eine Stimme zu geben. Für alle, die jemanden verloren haben. Für alle, die wissen, dass Trauer kein Ende kennt – nur Wandlung.

  • Wenn mein letzter Halt zu wanken beginnt

    Mäusje, mein über alles geliebter Kater, hat die Diagnose Lungentumor bekommen. Mit ihm steht und fällt mein letzter Halt, den ich noch habe.

    Ich kämpfe nun seit meiner Kindheit gegen die Depression und viele andere psychische Leiden. Seit 2008 ist mein Kater Mäusje noch mein letzter Halt. Er ist da, wo andere schon lange gegangen sind. Für ihn stehe ich morgens auf und er ist der Grund, warum ich überhaupt noch kämpfe. Doch vor knapp einer Woche hat Mäusje die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Die Diagnose hat mich nun endgültig in ein tiefschwarzes Loch gerissen, von dem ich davor nur zwei Schritte entfernt war. Seit letztem Dienstag bin ich nur noch am Heulen oder ich fühle gar nichts mehr. Alles ist so surreal, ich komme mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

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  • kPTBS – Leben mit Traumafolgen und Depression

    Fußspuren auf einsamem Feldweg im Nebel – Symbol für kPTBS - komplexe posttraumatische Belastungsstörung

    In diesem Beitrag teile ich meine persönliche Reise mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (kPTBS) und den damit verbundenen psychischen Erkrankungen. Es geht um die Schattenseiten des Lebens, die unsichtbaren Kämpfe und die unbeschreibliche Leere, die mit einer Depression einhergeht. Oft wird psychische Erkrankung stigmatisiert, als Schwäche oder Ausrede abgetan – doch was bleibt, wenn man sich nicht mehr verstecken kann? Wie fühlt es sich an, in einer Welt zu leben, die einem fremd geworden ist und wie kann man trotz allem weiter existieren? In diesem Beitrag erzähle ich nicht von Heilung, sondern von Akzeptanz, von den Narben, die uns prägen und von dem Mut, sich den Dämonen zu stellen. Es ist kein Appell zur Hoffnung, sondern zur Wahrheit und zur Bereitschaft, sich nicht länger zu verstecken.

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  • Maske auf – Gefühle verdrängen und ab in die Depression

    Mann in dunklem Raum hält sich eine bunte Maske vors Gesicht, symbolisiert emotionale Fassade und innere Leere.

    Es gibt Momente im Leben, da fühlt sich alles taub an. Nicht, weil man nichts erlebt – sondern weil man zu viel erlebt hat. Gefühle, die man nicht zeigen darf. Gedanken, die man nicht aussprechen kann. Erinnerungen, die einen auffressen, obwohl man versucht, sie zu verdrängen. Ich habe lange geschwiegen. Zu lange. Und obwohl ich noch immer nicht wirklich darüber reden kann, versuche ich es wenigstens mit Worten. Dieser Text ist ein Versuch, ehrlich zu sein. Gegenüber mir selbst. Gegenüber einer Welt, die oft lieber wegschaut. Es ist mein Weg, die Maske ein Stück weiter fallen zu lassen.

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  • Suizid und Depression: Wenn der Mensch am Abgrund steht

    Person in dunklem Raum mit Katze auf dem Schoß, nachdenklich und still

    Dieser Text ist kein Hilferuf und auch keine Klage. Es ist das, was bleibt, wenn Worte das Einzige sind, was zwischen einem selbst und dem Abgrund steht. Ich schreibe über Erfahrungen, die nicht leicht zu greifen sind – über Depression, Suizidgedanken, familiäre Wunden und den täglichen Überlebenskampf. Es ist ein persönlicher Rückblick, ein ehrlicher Blick in meine Innenwelt, die oft dunkel ist – aber nicht ohne Bedeutung. Vielleicht findet sich jemand darin wieder. Manches lässt sich nicht sagen – aber vielleicht ein Stück weit fühlbar machen..

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  • Verlustangst – Wenn der Kopf Amok läuft

    Silhouette eines Mannes, der sich in einer nebligen, einsamen Landschaft den Kopf hält – Symbol für emotionale Belastung und Verlustängste

    Es gibt Gedanken, die lassen sich nicht vertreiben. Sie kommen leise, setzen sich fest, und wachsen zu etwas, das größer ist als man selbst. Verlustangst ist so ein Gedanke – oft ungreifbar, aber immer präsent. In diesem Text erzähle ich davon, wie sie mein Denken prägt, mein Fühlen formt und manchmal die Kontrolle übernimmt. Es ist keine Anleitung zum Umgang mit Angst, sondern ein Einblick in mein persönliches Erleben – ehrlich, unverblümt und doch mit dem Wunsch, irgendwann wieder leichter atmen zu können.

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