Kategorie: Tier & Mensch

Zwischen Tier und Mensch existiert eine Verbindung, die oft tiefer geht als Worte. In meinem Blog schreibe ich über die besondere Beziehung zu Tieren – über ihre stille Präsenz, ihr Gespür für Schmerz, ihre bedingungslose Nähe. Tiere urteilen nicht, sie fragen nicht, sie sind einfach da. Für Menschen, die verletzt wurden, können sie ein sicherer Hafen sein. Ein Blick, ein Atemzug, ein Moment von Frieden. Ich berichte von eigenen Erfahrungen mit Tieren, die mich begleitet haben – in dunklen Zeiten, in Momenten der Einsamkeit, in Augenblicken, in denen kein Mensch mich erreichte. Besonders mein Kater ist heute ein fester Teil meines Lebens. Seine Nähe beruhigt, sein Blick erreicht mich dort, wo Worte oft versagen. Er spürt, wenn es mir schlecht geht, und bleibt einfach da – leise, warm, verlässlich. Diese Texte sind eine Hommage an jene Wesen, die oft mehr verstehen als wir glauben. Und die uns zeigen, was echte Verbindung bedeutet.

  • Unfassbar geliebt, unendlich vermisst – mit dir ging ein Teil von mir

    Mäusje mit verträumtem Blick vor einer Regenbogenbrücke, die ins Paradies der Tiere führt

    Letzten Freitag, 10.10.2025, um kurz nach 19:00 Uhr, hat mich mein Ein und Alles, meine größte Liebe in meinem Leben, für immer verlassen – Mäusje ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Mit ihm ist auch ein ganz großer Teil von mir gegangen. Niemand, der nicht selbst ein Tier so abgöttisch geliebt hat wie ich, weiß, was es bedeutet, wenn der letzte Halt im Leben für immer geht. Er war für mich nicht einfach ein Kater, er war für mich mein Ein und Alles, mein Seelentier, mein Baby, mein Kind, mein Leben. Als er ging, zerriss es mein Herz in Millionen Stücke.

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  • Wenn mein letzter Halt zu wanken beginnt

    Mäusje, mein über alles geliebter Kater, hat die Diagnose Lungentumor bekommen. Mit ihm steht und fällt mein letzter Halt, den ich noch habe.

    Ich kämpfe nun seit meiner Kindheit gegen die Depression und viele andere psychische Leiden. Seit 2008 ist mein Kater Mäusje noch mein letzter Halt. Er ist da, wo andere schon lange gegangen sind. Für ihn stehe ich morgens auf und er ist der Grund, warum ich überhaupt noch kämpfe. Doch vor knapp einer Woche hat Mäusje die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Die Diagnose hat mich nun endgültig in ein tiefschwarzes Loch gerissen, von dem ich davor nur zwei Schritte entfernt war. Seit letztem Dienstag bin ich nur noch am Heulen oder ich fühle gar nichts mehr. Alles ist so surreal, ich komme mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

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  • An Tagen wie diesen

    Fotorealistische Szene: ruhiger Innenraum mit einem getigerten Kater, gedämpftes Licht, Atmosphäre der Einsamkeit und Reflexion

    Manche Tage tragen ein Gewicht, das sich nicht in Worte fassen lässt. Geburtstage gehören für viele zu den schönsten Momenten im Jahr – für mich jedoch sind sie eine leise Erinnerung daran, wie sehr sich das Leben verändert hat. In diesem Beitrag teile ich Gedanken und Gefühle, die gerade rund um diesen Tag besonders laut werden. Es geht um Einsamkeit, Rückzug, das Ringen mit der Depression – aber auch um ehrliche Selbstreflexion und den stillen Halt, den ein tierischer Begleiter geben kann.

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  • Suizid und Depression: Wenn der Mensch am Abgrund steht

    Person in dunklem Raum mit Katze auf dem Schoß, nachdenklich und still

    Dieser Text ist kein Hilferuf und auch keine Klage. Es ist das, was bleibt, wenn Worte das Einzige sind, was zwischen einem selbst und dem Abgrund steht. Ich schreibe über Erfahrungen, die nicht leicht zu greifen sind – über Depression, Suizidgedanken, familiäre Wunden und den täglichen Überlebenskampf. Es ist ein persönlicher Rückblick, ein ehrlicher Blick in meine Innenwelt, die oft dunkel ist – aber nicht ohne Bedeutung. Vielleicht findet sich jemand darin wieder. Manches lässt sich nicht sagen – aber vielleicht ein Stück weit fühlbar machen..

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  • Wenn ein Herz in vier Pfoten schlägt

    Kater sitzt entspannt auf dem Sofa seines Besitzers und schaut verträumt in die Ferne

    Manche Geschichten schreibt das Leben – und manche schreibt ein Herz, das untrennbar mit einem anderen Wesen verbunden ist. Die folgenden Zeilen sind mehr als nur Worte. Sie sind ein Blick in mein Innerstes, in eine Beziehung, die tiefer geht als viele je verstehen werden. Es geht um meinen Kater – meinen Begleiter, meinen Halt, meinen Lebenssinn. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er an meiner Seite. Diese Verbindung hat mich durch schwere Zeiten getragen, mir Mut gegeben und mir oft schlicht den Grund geliefert, weiterzumachen.

    Dies ist unsere Geschichte. Eine Geschichte über Liebe, Verlustangst, Hoffnung – und darüber, was es heißt, wirklich gebraucht zu werden.

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