Kategorie: Selbsthass

Selbsthass ist eine der zerstörerischsten Folgen von Trauma und psychischer Erkrankung. Er richtet sich gegen das eigene Ich – gegen den Körper, die Gedanken, die Existenz. In meinem Blog schreibe ich über das Gefühl, sich selbst nicht auszuhalten. Über innere Stimmen, die abwerten, verurteilen und verletzen. Über Selbstverletzung, Selbstverachtung und das Ringen darum, sich selbst nicht aufzugeben. Selbsthass entsteht nicht aus dem Nichts – er wächst in Umgebungen voller Gewalt, Ablehnung und Schweigen. Ich schreibe darüber, weil ich weiß, wie tief er greifen kann. Und weil ich glaube, dass Ehrlichkeit der erste Schritt ist, ihm etwas entgegenzusetzen. Für alle, die sich selbst verloren haben – und langsam wiederfinden wollen.

  • Zwischen den Extremen – Mein Leben mit einer Essstörung

    Symbolbild zweier sich gegenüberstehender Silhouetten – eine auffallend schlank, die andere kräftiger –, als Ausdruck innerer Zerrissenheit bei Essstörungen

    Essstörungen sind oft unsichtbar – sie verbergen sich hinter einem Lächeln, einem scheinbar „normalen“ Alltag, oder dem ständigen Versuch, zu funktionieren. Doch hinter der Fassade tobt ein Kampf, der Körper und Seele gleichermaßen erschöpft. In diesem sehr persönlichen Beitrag erzähle ich meine Geschichte: eine Geschichte zwischen Hungern und Binge Eating, zwischen Selbstkontrolle und Kontrollverlust. Keine Theorie, kein Lehrbuchtext – sondern ein offener Einblick in mein Leben mit dieser Krankheit, die so viel mehr ist als nur ein gestörtes Essverhalten.

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  • Keine Liebe, kein Sex, keine Zärtlichkeiten

    Einsamkeit und keine Lust auf Sex und Zärtlichkeiten

    Es kostet Überwindung, offen über seelische Verletzungen, Einsamkeit und innere Blockaden zu schreiben – und doch ist es oft genau dieser Schritt, der Trost spenden oder andere erreichen kann. In den folgenden Zeilen teile ich sehr persönliche Gedanken über den Einfluss meiner Depression auf mein Liebesleben, meine sozialen Kontakte und mein Selbstbild. Vielleicht finden sich einige darin wieder – vielleicht zeigt es aber auch, wie tiefgreifend psychische Erkrankungen unser Leben verändern können.

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  • Schuld und Scham

    Ich, zusammengekauert, am Boden

    Schuld und Scham – zwei mächtige Gefühle, die uns tief in unserer menschlichen Erfahrung berühren. Sie schleichen sich oft leise ein, bleiben lange und nisten sich in Gedanken, Körper und Beziehungen ein. In diesem Beitrag möchte ich euch daran teilhaben lassen, welche Schuld- und Schamgefühle mich plagen. Tagein, tagaus. Schuld- und Schamgefühle, die mir schon als Kind sehr bekannt waren.

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  • Depression: Wenn der Körper und die Seele Krieg führen

    Ein Mann eigefroren im Eis. Dieses Bild symbolisiert die innere Leere einer Depression

    In mir drin ist es kalt, sehr kalt. So kalt wie im tiefsten sibirischen Winter. Meine Seele und mein Körper scheinen komplett eingefroren. Keine Gefühle – nichts, nur Totenstille und diese vielen schlechten Gedanken. Alles Symptome einer schweren Depression, die mich schon seit ich denken kann begleitet.

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  • Ein Leben in Selbsthass

    Patrick Schindler umarmt Baum

    Mein ganzes Leben besteht aus Selbsthass und Selbstzerstörung – alles aufgrund einer Kindheit, die von Gewalt, Missbrauch und der ständigen Angst geprägt war, den nächsten Tag nicht mehr lebendig zu erleben.

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