Kategorie: Selbsthass

Selbsthass ist eine der zerstörerischsten Folgen von Trauma und psychischer Erkrankung. Er richtet sich gegen das eigene Ich – gegen den Körper, die Gedanken, die Existenz. In meinem Blog schreibe ich über das Gefühl, sich selbst nicht auszuhalten. Über innere Stimmen, die abwerten, verurteilen und verletzen. Über Selbstverletzung, Selbstverachtung und das Ringen darum, sich selbst nicht aufzugeben. Selbsthass entsteht nicht aus dem Nichts – er wächst in Umgebungen voller Gewalt, Ablehnung und Schweigen. Ich schreibe darüber, weil ich weiß, wie tief er greifen kann. Und weil ich glaube, dass Ehrlichkeit der erste Schritt ist, ihm etwas entgegenzusetzen. Für alle, die sich selbst verloren haben – und langsam wiederfinden wollen.

  • Antidepressiva & Sexualität: Wenn die Lust verloren geht

    Emotional distanziertes Paar liegt distanziert im Bett, beide wirken nachdenklich und traurig wegen Sexunlust durch Antidepressiva.

    Seit 2008 gehören Antidepressiva zu meinem Alltag – Medikamente, die oft als „Glückspillen“ bezeichnet werden. Mit 16 begann ich meine erste Behandlung mit Psychopharmaka. Damals spürte ich bereits erste Veränderungen in meinem sexuellen Empfinden, doch die Auswirkungen schienen zunächst nebensächlich. Je älter ich wurde, desto deutlicher traten die Nebenwirkungen zutage – besonders die emotionale Distanz und der schleichende Verlust der Libido. Was einst kaum ins Gewicht fiel, entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen Begleiter mit spürbaren Folgen.

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  • Depression und Antriebslosigkeit

    Unaufgeräumter Raum mit halb gemachtem Bett, Lichtstrahl fällt durch Fenster auf verstreutes Geschirr

    Depression ist mehr als nur Traurigkeit. Sie ist ein Zustand, der den Alltag zersetzt, die Energie raubt und selbst einfache Aufgaben zu unüberwindbaren Hürden macht. Einige Menschen haben vielleicht eine Vorstellung davon, was psychische Erkrankungen bedeuten – doch die Realität ist oft viel komplexer, viel stiller und viel lähmender, als man von außen erkennen kann.

    In diesem Beitrag schreibe ich offen über meine Erfahrungen mit Depression und Antriebslosigkeit. Ich erzähle, wie sich dieser Zustand wieder seit Monaten in mein Leben geschlichen hat, wie er mich körperlich und seelisch erschöpft und wie ich versuche, damit umzugehen – Schritt für Schritt, Tag für Tag.

    Es ist ein Versuch, Verständnis zu schaffen. Für mich selbst, für andere Betroffene und für jene, die vielleicht zum ersten Mal wirklich zuhören.

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  • Todesangst: Kindheit im Ausnahmezustand

    Symbolisches Bild für häusliche Gewalt in der Kindheit - ein Kind sitzt zusammengekauert in einem dunklen Raum

    Was folgt, ist kein leichtes Kapitel meines Lebens. Es sind Erinnerungen, die nicht verblassen, Erfahrungen, die mich geprägt haben. In diesem Text geht es um häusliche Gewalt, um Angst, Sprachlosigkeit und das Überleben in einem Umfeld, das niemals Geborgenheit bedeutete.

    Ich teile meine Geschichte, um sichtbar zu machen, was zu oft im Verborgenen bleibt. Vielleicht hilft dir dieser Text, den eigenen Schmerz ein Stück weit zu verstehen – oder das Schweigen zu brechen.

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  • Depression: Ich war schon immer anders – warum bin ich überhaupt noch hier?

    Einsamer Teddybär sitzt verlassen in einem nebligen Wald – Symbolbild für Depression in der Kindheit.

    Es gibt Geschichten, die man nicht einfach erzählt. Weil sie weh tun, tief sitzen und einen Teil offenbaren, den man selbst oft jahrelang nicht verstehen konnte. Dies ist eine solche Geschichte. Ich war nie „wie die anderen“. Schon als Kind fühlte ich mich fremd in dieser Welt – fehl am Platz. Die Depression in der Kindheit hatte mich schon sehr früh im Griff. Und obwohl ich heute vieles begreife, bleiben manche Dinge ein Rätsel. Doch ich will ehrlich sein. Schonungslos. Und dabei so nah an meinem eigenen Erleben, wie es nur geht. Dies ist kein leichter Text. Aber es ist mein Leben. Und ich teile es mit dir.

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  • Suizid und Depression: Wenn der Mensch am Abgrund steht

    Person in dunklem Raum mit Katze auf dem Schoß, nachdenklich und still

    Dieser Text ist kein Hilferuf und auch keine Klage. Es ist das, was bleibt, wenn Worte das Einzige sind, was zwischen einem selbst und dem Abgrund steht. Ich schreibe über Erfahrungen, die nicht leicht zu greifen sind – über Depression, Suizidgedanken, familiäre Wunden und den täglichen Überlebenskampf. Es ist ein persönlicher Rückblick, ein ehrlicher Blick in meine Innenwelt, die oft dunkel ist – aber nicht ohne Bedeutung. Vielleicht findet sich jemand darin wieder. Manches lässt sich nicht sagen – aber vielleicht ein Stück weit fühlbar machen..

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