Kategorie: Schuld und Scham

Schuld und Scham sind stille Begleiter vieler traumatisierter Menschen – oft tief verankert, oft unbegründet, aber dennoch mächtig. In meinem Blog schreibe ich über das lähmende Gefühl, falsch zu sein. Über die innere Stimme, die verurteilt, obwohl man selbst Opfer war. Über Situationen, in denen man sich schuldig fühlt, obwohl man nichts falsch gemacht hat. Und über die Scham, die sich wie ein Schleier über das eigene Leben legt – ausgelöst durch Gewalt, Missbrauch, psychische Erkrankung oder gesellschaftliche Stigmatisierung.
Ich schreibe ehrlich und direkt – weil Schuld und Scham nur dann ihre Macht verlieren, wenn wir beginnen, über sie zu sprechen. Für alle, die sich selbst verurteilen, obwohl sie längst Mitgefühl verdient hätten.

  • Depression und Antriebslosigkeit

    Unaufgeräumter Raum mit halb gemachtem Bett, Lichtstrahl fällt durch Fenster auf verstreutes Geschirr

    Depression ist mehr als nur Traurigkeit. Sie ist ein Zustand, der den Alltag zersetzt, die Energie raubt und selbst einfache Aufgaben zu unüberwindbaren Hürden macht. Einige Menschen haben vielleicht eine Vorstellung davon, was psychische Erkrankungen bedeuten – doch die Realität ist oft viel komplexer, viel stiller und viel lähmender, als man von außen erkennen kann.

    In diesem Beitrag schreibe ich offen über meine Erfahrungen mit Depression und Antriebslosigkeit. Ich erzähle, wie sich dieser Zustand wieder seit Monaten in mein Leben geschlichen hat, wie er mich körperlich und seelisch erschöpft und wie ich versuche, damit umzugehen – Schritt für Schritt, Tag für Tag.

    Es ist ein Versuch, Verständnis zu schaffen. Für mich selbst, für andere Betroffene und für jene, die vielleicht zum ersten Mal wirklich zuhören.

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  • Todesangst: Kindheit im Ausnahmezustand

    Symbolisches Bild für häusliche Gewalt in der Kindheit - ein Kind sitzt zusammengekauert in einem dunklen Raum

    Was folgt, ist kein leichtes Kapitel meines Lebens. Es sind Erinnerungen, die nicht verblassen, Erfahrungen, die mich geprägt haben. In diesem Text geht es um häusliche Gewalt, um Angst, Sprachlosigkeit und das Überleben in einem Umfeld, das niemals Geborgenheit bedeutete.

    Ich teile meine Geschichte, um sichtbar zu machen, was zu oft im Verborgenen bleibt. Vielleicht hilft dir dieser Text, den eigenen Schmerz ein Stück weit zu verstehen – oder das Schweigen zu brechen.

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  • Suizid und Depression: Wenn der Mensch am Abgrund steht

    Person in dunklem Raum mit Katze auf dem Schoß, nachdenklich und still

    Dieser Text ist kein Hilferuf und auch keine Klage. Es ist das, was bleibt, wenn Worte das Einzige sind, was zwischen einem selbst und dem Abgrund steht. Ich schreibe über Erfahrungen, die nicht leicht zu greifen sind – über Depression, Suizidgedanken, familiäre Wunden und den täglichen Überlebenskampf. Es ist ein persönlicher Rückblick, ein ehrlicher Blick in meine Innenwelt, die oft dunkel ist – aber nicht ohne Bedeutung. Vielleicht findet sich jemand darin wieder. Manches lässt sich nicht sagen – aber vielleicht ein Stück weit fühlbar machen..

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  • Zwischen den Extremen – Mein Leben mit einer Essstörung

    Symbolbild zweier sich gegenüberstehender Silhouetten – eine auffallend schlank, die andere kräftiger –, als Ausdruck innerer Zerrissenheit bei Essstörungen

    Essstörungen sind oft unsichtbar – sie verbergen sich hinter einem Lächeln, einem scheinbar „normalen“ Alltag, oder dem ständigen Versuch, zu funktionieren. Doch hinter der Fassade tobt ein Kampf, der Körper und Seele gleichermaßen erschöpft. In diesem sehr persönlichen Beitrag erzähle ich meine Geschichte: eine Geschichte zwischen Hungern und Binge Eating, zwischen Selbstkontrolle und Kontrollverlust. Keine Theorie, kein Lehrbuchtext – sondern ein offener Einblick in mein Leben mit dieser Krankheit, die so viel mehr ist als nur ein gestörtes Essverhalten.

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  • Keine Liebe, kein Sex, keine Zärtlichkeiten

    Einsamkeit und keine Lust auf Sex und Zärtlichkeiten

    Es kostet Überwindung, offen über seelische Verletzungen, Einsamkeit und innere Blockaden zu schreiben – und doch ist es oft genau dieser Schritt, der Trost spenden oder andere erreichen kann. In den folgenden Zeilen teile ich sehr persönliche Gedanken über den Einfluss meiner Depression auf mein Liebesleben, meine sozialen Kontakte und mein Selbstbild. Vielleicht finden sich einige darin wieder – vielleicht zeigt es aber auch, wie tiefgreifend psychische Erkrankungen unser Leben verändern können.

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