
Es gibt Therapien, die sollen helfen. Und dann gibt es Therapien, die alles nur noch schlimmer machen. Was passiert, wenn eine Behandlung alte Wunden aufreißt, statt sie zu heilen? Wenn eine Reise zur seelischen Genesung zum Sturz ins Bodenlose wird? In diesem Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit einer stationären Traumatherapie, die – obwohl gut gemeint – bei mir mehr Schaden angerichtet hat als ich mir je erträumt hätte.
Es geht um aufgerissene Erinnerungen, seelische Abgründe, um das Gefühl, sich selbst zu verlieren – aber auch um die Kraft, trotzdem weiterzumachen. Nicht aus Hoffnung, sondern weil einem oft gar nichts anderes übrig bleibt.
Was folgt, ist kein Plädoyer gegen Therapie – sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht darüber, wie schwierig, schmerzhaft und individuell der Weg durch psychische Erkrankungen sein kann.
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