Kategorie: Psychische Gesundheit

  • Wie ich eine KI für meine Essstörung manipulierte

    Mensch hat KI manipuliert und konntolliert künstliche Intelligenz wie eine Marionette mit Fäden vor dunklem Hintergrund.

    Wenn innere Dämonen auf digitale Systeme treffen, wird es gefährlich. Was passiert, wenn eine Essstörung auf künstliche Intelligenz trifft – und die KI sich manipulieren lässt? In einer Welt, in der Algorithmen zunehmend unser Denken beeinflussen, zeigt dieser Erfahrungsbericht, wie leicht sich KI-Modelle austricksen lassen, selbst wenn es um hochsensible Themen wie radikalen Gewichtsverlust geht. Der Wunsch nach Kontrolle, nach Zahlen, nach schnellen Ergebnissen kann Menschen dazu bringen, digitale Systeme zu instrumentalisieren. Dieser Text ist kein Aufruf zum Nachahmen, sondern ein Weckruf: Für mehr digitale Verantwortung, für kritisches Denken im Umgang mit KI und für ein besseres Verständnis der psychologischen Abgründe, die sich hinter harmlos wirkenden Chat-Anfragen verbergen. Denn wenn man eine KI manipuliert und diese auf manipulierte Daten reagiert, ohne die Absicht dahinter zu erkennen, wird sie zum Werkzeug – nicht zur Hilfe.

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  • Ein kleiner Sieg über die inneren Dämonen

    Mann tritt durch eine graue Türöffnung aus dunkler Umgebung mit Dämonen, ein durchtrenntes Seil hängt von seinem Bein

    Seit über einem Jahr fehlt mir jeglicher Antrieb. Die Depression hat mich fest im Griff und selbst einfache Dinge wie Duschen oder Kochen sind zur Herausforderung geworden. Wandern, einst ein wichtiger Teil meines Alltags, habe ich komplett aufgegeben. In den letzten Wochen war ich gar nicht mehr draußen. Doch nun habe ich begonnen, mich wieder zu bewegen – langsam, vorsichtig, mit kleinen Touren, um den inneren Dämonen entgegenzutreten.

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  • Entzug von Zopiclon und Diazepam: Ein Erfahrungsbericht

    Ein Mann steht in einem Klinikzimmer und blickt aus einem Fenster während er einen Entzug von Zopiclon und Diazepam durchlebt.

    Was passiert, wenn man Hilfe sucht und stattdessen auf Unwissen, Ignoranz und Systemversagen trifft? Wenn man sich in die Hände von Fachleuten begibt, die keine Ahnung von dem haben, was man gerade durchlebt? Mein Entzug von Zopiclon und Diazepam im Bezirkskrankenhaus Kempten war kein medizinisch begleiteter Weg in die Stabilität. Es war ein Kampf gegen die Wand – gegen eine Klinik, die den Begriff „psychiatrische Versorgung“ offenbar sehr eigen definiert.

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  • Zurück ins Leben ohne Zwang – ein Versuch

    Mann mittleren Alters geht allein auf einem Waldweg bei Sonnenlicht – Symbol für Selbstfindung und Rückkehr zur Bewegung ohne Zwang.

    Das hier ist kein Text, den ich geplant habe. Er ist einfach entstanden, weil ich gemert habe, dass ich mich wieder völlig verliere. Dass ich funktioniere, aber nicht mehr lebe. Und dass ich das nicht mehr will. Es geht nicht um große Ziele. Es geht um kleine Schritte. Um das Wiederfinden von etwas, das mal da war. Vielleicht kommt es nicht genauso zurück. Aber vielleicht anders. Und vielleicht ganz ohne Zwang.

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  • Misophonie: Wenn Geräusche zur Qual werden

    Mann mit Misophonie und schmerzverzerrtem Gesicht hält sich die Ohren zu auf einem Parkplatz, im Hintergrund Häuser und geparkte Autos

    Ich leide an Misophonie. Und das ist nicht einfach nur ein bisschen genervt sein von nervigen Geräuschen – das ist ein Zustand, der mich teilweise völlig in den Wahnsinn treibt. Besonders in Menschenmengen, wenn viele Geräusche gleichzeitig auf mich einprasseln, fühle ich mich komplett überfordert. Es ist, als würde mein Nervensystem in Flammen stehen.

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