Kategorie: Liebe und Sexualität

Liebe und Sexualität sind zentrale menschliche Erfahrungen – doch für Menschen mit Trauma und psychischen Erkrankungen oft mit Schmerz, Unsicherheit und Angst verbunden. In meinem Blog schreibe ich über Nähe und Distanz, über Sehnsucht und Überforderung, über das Ringen mit Intimität und Vertrauen. Über Beziehungen, die von Verlustängsten geprägt sind und über Sexualität, die nicht frei, sondern oft von Erinnerungen belastet ist. Ich erzähle ehrlich, wie sich Liebe anfühlen kann, wenn die eigene Geschichte Narben hinterlassen hat. Wie schwer es ist, sich zu öffnen, wenn man gelernt hat, sich zu schützen. Und wie wichtig es ist, auch über diese Themen zu sprechen – ohne Scham, ohne Tabu.

  • Antidepressiva & Sexualität: Wenn die Lust verloren geht

    Emotional distanziertes Paar liegt distanziert im Bett, beide wirken nachdenklich und traurig wegen Sexunlust durch Antidepressiva.

    Seit 2008 gehören Antidepressiva zu meinem Alltag – Medikamente, die oft als „Glückspillen“ bezeichnet werden. Mit 16 begann ich meine erste Behandlung mit Psychopharmaka. Damals spürte ich bereits erste Veränderungen in meinem sexuellen Empfinden, doch die Auswirkungen schienen zunächst nebensächlich. Je älter ich wurde, desto deutlicher traten die Nebenwirkungen zutage – besonders die emotionale Distanz und der schleichende Verlust der Libido. Was einst kaum ins Gewicht fiel, entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen Begleiter mit spürbaren Folgen.

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  • Wie viel Sex macht wirklich glücklich? Und wie sieht es bei Depressionen aus?

    Zwei ineinander verschlungene Hände als Symbol für Intimität, Sex, Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz

    Sex ist ein Thema, über das viele reden – und doch bleibt es oft voller Unsicherheiten, Erwartungen und Mythen. Wie viel Sex braucht man, um glücklich zu sein? Gibt es eine „richtige“ Häufigkeit? Und was passiert, wenn psychische Erkrankungen wie Depressionen das Verlangen verändern oder ganz verschwinden lassen?

    In diesem Beitrag möchte ich ehrlich und persönlich über meine Erfahrungen sprechen – über Studien, die versuchen, Glück zu messen, über das, was sie nicht erfassen können, und über die Realität, die für jeden Menschen anders aussieht. Denn Sexualität ist individuell. Und manchmal ist das, was wirklich glücklich macht, nicht messbar – sondern spürbar.

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  • Keine Liebe, kein Sex, keine Zärtlichkeiten

    Einsamkeit und keine Lust auf Sex und Zärtlichkeiten

    Es kostet Überwindung, offen über seelische Verletzungen, Einsamkeit und innere Blockaden zu schreiben – und doch ist es oft genau dieser Schritt, der Trost spenden oder andere erreichen kann. In den folgenden Zeilen teile ich sehr persönliche Gedanken über den Einfluss meiner Depression auf mein Liebesleben, meine sozialen Kontakte und mein Selbstbild. Vielleicht finden sich einige darin wieder – vielleicht zeigt es aber auch, wie tiefgreifend psychische Erkrankungen unser Leben verändern können.

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