Kategorie: Depression und Traumafolgestörungen

Depression und Traumafolgestörungen sind keine Phasen – sie sind Zustände, die das Leben tiefgreifend verändern. In meinem Blog schreibe ich über das Leben mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), entstanden durch eine Kindheit voller Gewalt, Verlust und seelischer Verwundung. Ich berichte über die lähmende Schwere der Depression, die Leere, die sich ausbreitet, wenn nichts mehr Sinn ergibt, und die täglichen Herausforderungen, die kaum jemand sieht. Traumafolgestörungen zeigen sich nicht nur in Flashbacks oder Angstzuständen – sie wirken in Beziehungen, im Körper, im Denken. Ich schreibe als Betroffener für Betroffene. Für Menschen, die sich in der Dunkelheit wiedererkennen und nach Worten suchen, die ihre Erfahrungen greifbar machen. Mein Ziel ist es, ehrlich zu sein – auch dort, wo es weh tut. Denn nur wer hinsieht, kann verstehen. Und nur wer versteht, kann helfen.

  • Wieder auf dem Weg – ein kleiner Sieg über die innere Schwere

    Ein Wanderer im Wald auf der Nohener-Nahe-Schleife

    Manchmal braucht es nur einen kurzen Moment der Überwindung, um etwas in Bewegung zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer langen Phase der Antriebslosigkeit und inneren Unruhe habe ich es heute endlich geschafft, meine Wanderschuhe zu schnüren und loszugehen. Es war keine spektakuläre Tour, kein sportlicher Rekord – aber für mich ein ganz persönlicher Meilenstein. In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine Wanderung durch die wunderschöne Natur rund um den Eborner Berg und die Traumschleife Nohener-Nahe-Schleife. Ich erzähle, warum dieser Tag für mich weit mehr war als nur ein Ausflug ins Grüne. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja wieder – in der Sehnsucht nach Ruhe, im inneren Ringen mit sich selbst oder in der stillen Freude über kleine, aber bedeutende Erfolge.

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  • Depression: Mein Weg in die Erwerbsunfähigkeitsrente

    Leerer Sessel in einem schlichten Raum bei weichem Licht

    Was passiert, wenn die Seele nicht mehr mitmacht? Wenn der Alltag zur Last wird und der Lebenslauf von Brüchen und Rückschlägen geprägt ist? In diesem Beitrag erzähle ich meine persönliche Geschichte – ehrlich, ungeschönt und mit offenem Herzen. Wie mich die Depression seit meiner Kindheit begleitet, wie traumatische Erlebnisse mein Leben geprägt haben und wie ich schließlich mit 33 Jahren in Frührente ging. Vielleicht findet sich jemand in meinen Worten wieder – vielleicht hilft es, zu verstehen, dass man mit diesen Kämpfen nicht allein ist.

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  • Traumatherapie: Wenn Therapie mehr schadet als hilft

    Leerer Blick in den Spiegel – Symbol für emotionale Erschöpfung nach Traumatherapie

    Es gibt Therapien, die sollen helfen. Und dann gibt es Therapien, die alles nur noch schlimmer machen. Was passiert, wenn eine Behandlung alte Wunden aufreißt, statt sie zu heilen? Wenn eine Reise zur seelischen Genesung zum Sturz ins Bodenlose wird? In diesem Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit einer stationären Traumatherapie, die – obwohl gut gemeint – bei mir mehr Schaden angerichtet hat als ich mir je erträumt hätte.

    Es geht um aufgerissene Erinnerungen, seelische Abgründe, um das Gefühl, sich selbst zu verlieren – aber auch um die Kraft, trotzdem weiterzumachen. Nicht aus Hoffnung, sondern weil einem oft gar nichts anderes übrig bleibt.

    Was folgt, ist kein Plädoyer gegen Therapie – sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht darüber, wie schwierig, schmerzhaft und individuell der Weg durch psychische Erkrankungen sein kann.

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  • Antidepressiva: Außer Spesen nichts gewesen

    - Person sitzt nachdenklich im Halbdunkel eines Raumes, beleuchtet von sanftem Licht durch ein kleines Fenster – Sinnbild für Depression und Hoffnung
- Untertitel: Zwischen Dunkelheit und Licht – ein Moment der Stille inmitten innerer Kämpfe
- Beschreibung: Dieses Bild zeigt eine nachdenkliche Person allein in einem abgedunkelten Raum, nur vom Licht eines kleinen Fensters sanft erleuchtet. Die Szene symbolisiert den inneren Zustand bei Depression und PTBS – von tiefer Erschöpfung bis zum zarten Schimmer der Hoffnung. Das Bild transportiert Emotionalität und Nachdenklichkeit, ohne dabei die Würde oder Menschlichkeit der dargestellten Person zu verlieren.
Wenn du magst, kann ich daraus auch ein passendes Titelbild für einen Artikel gestalten.

    Wenn man an Antidepressiva denkt, verbindet man sie oft mit Hoffnung – auf Stabilität, auf ein Stück Normalität, auf das Zurückfinden ins Leben. Doch was passiert, wenn diese Hoffnung immer wieder enttäuscht wird? Wenn Medikamente nicht helfen, sondern schaden? Wenn Therapieversuche scheitern und man trotzdem weitermacht, einfach weil man keine Wahl hat?
    In diesem Text teile ich meine Erfahrungen mit Psychopharmaka, Elektrokrampftherapie und der ständigen Suche nach Linderung einer Krankheit, die sich tief in meiner Geschichte verwurzelt hat. Es ist ein ehrlicher Bericht über Nebenwirkungen, Rückschläge und die zermürbende Realität einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung – aber auch über das, was bleibt, wenn alles andere nicht hilft: Durchhalten.

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  • Zwischen den Extremen – Mein Leben mit einer Essstörung

    Symbolbild zweier sich gegenüberstehender Silhouetten – eine auffallend schlank, die andere kräftiger –, als Ausdruck innerer Zerrissenheit bei Essstörungen

    Essstörungen sind oft unsichtbar – sie verbergen sich hinter einem Lächeln, einem scheinbar „normalen“ Alltag, oder dem ständigen Versuch, zu funktionieren. Doch hinter der Fassade tobt ein Kampf, der Körper und Seele gleichermaßen erschöpft. In diesem sehr persönlichen Beitrag erzähle ich meine Geschichte: eine Geschichte zwischen Hungern und Binge Eating, zwischen Selbstkontrolle und Kontrollverlust. Keine Theorie, kein Lehrbuchtext – sondern ein offener Einblick in mein Leben mit dieser Krankheit, die so viel mehr ist als nur ein gestörtes Essverhalten.

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