
Manche Texte begleiten einen länger, als man denkt. Sie tauchen nicht nur in Erinnerungen auf, sondern auch in Gesprächen, Kommentaren, Begegnungen. Der Artikel, der im Juli 2020 in der Rhein-Zeitung über mich erschien, war genau so ein Text. Er trug einen Titel, der nicht beschönigte: „Weil der Vater ein Schläger war“. Für viele war das ein Schock. Für mich war es ein Spiegel. In diesem Beitrag blicke ich zurück – nicht nur auf den Artikel selbst, sondern auf das, was er ausgelöst hat. Auf die Reaktionen, die Fragen, die Sichtbarkeit. Und auf das, was sich seitdem verändert hat. Denn Geschichten enden nicht mit einer Veröffentlichung. Sie entwickeln sich weiter. Und manchmal beginnt das eigentliche Erzählen erst danach.
Weiterlesen



