Kategorie: Antidepressiva

Antidepressiva gelten als Standardtherapie bei Depressionen – doch ihre Wirkung ist oft ambivalent. In meinem Blog schreibe ich über die Schattenseiten dieser Medikamente: über Präparate, die kaum geholfen haben, aber starke Nebenwirkungen verursachten. Über Gewichtszunahme, emotionale Abstumpfung, Herzrhythmusstörungen und die unterschätzte Gefahr der QT-Verlängerung. Und über die körperliche Abhängigkeit durch Schlafmittel und Benzodiazepine, die in einem monatelangen Horror-Entzug gipfelte.
Ich beleuchte die Risiken, die in der öffentlichen Diskussion oft verharmlost werden – aus der Sicht eines Betroffenen, der über 20 verschiedene Psychopharmaka ausprobiert hat. Mein Ziel ist nicht Pauschalkritik, sondern Aufklärung. Denn wer Medikamente nimmt, sollte wissen, was sie bewirken können – im Guten wie im Schlechten.

  • Placebo bei Antidepressiva: Hoffnung oder Täuschung?

    Offene Medikamentendose mit bunten Pillen davor – Symbolbild für Placeboeffekt bei Antidepressiva

    Ich habe lange gezögert, diesen Text zu schreiben. Zu oft wurde ich belächelt, abgewertet oder mit einem Achselzucken abgespeist, wenn ich über meine Erfahrungen mit Antidepressiva gesprochen habe. Dabei geht es hier nicht um eine Meinung – es geht um gelebte Realität. Um Nächte voller innerer Unruhe, Tage im Nebel und um Medikamente, die mir versprochen wurden wie ein Rettungsring, aber sich angefühlt haben wie ein Bleigürtel. Ich bin kein Wissenschaftler, Arzt oder Pharmakritiker, sondern jemand, der seit Jahren mit Depressionen lebt. In diesem Beitrag schreibe ich über den Placeboeffekt bei Antidepressiva, Nebenwirkungen und die Entzugssymptome, die bei Ärzten oft nicht ernst genommen werden.

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  • Entzug von Zopiclon und Diazepam: Ein Erfahrungsbericht

    Ein Mann steht in einem Klinikzimmer und blickt aus einem Fenster während er einen Entzug von Zopiclon und Diazepam durchlebt.

    Was passiert, wenn man Hilfe sucht und stattdessen auf Unwissen, Ignoranz und Systemversagen trifft? Wenn man sich in die Hände von Fachleuten begibt, die keine Ahnung von dem haben, was man gerade durchlebt? Mein Entzug von Zopiclon und Diazepam im Bezirkskrankenhaus Kempten war kein medizinisch begleiteter Weg in die Stabilität. Es war ein Kampf gegen die Wand – gegen eine Klinik, die den Begriff „psychiatrische Versorgung“ offenbar sehr eigen definiert.

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  • Antidepressiva & Sexualität: Wenn die Lust verloren geht

    Emotional distanziertes Paar liegt distanziert im Bett, beide wirken nachdenklich und traurig wegen Sexunlust durch Antidepressiva.

    Seit 2008 gehören Antidepressiva zu meinem Alltag – Medikamente, die oft als „Glückspillen“ bezeichnet werden. Mit 16 begann ich meine erste Behandlung mit Psychopharmaka. Damals spürte ich bereits erste Veränderungen in meinem sexuellen Empfinden, doch die Auswirkungen schienen zunächst nebensächlich. Je älter ich wurde, desto deutlicher traten die Nebenwirkungen zutage – besonders die emotionale Distanz und der schleichende Verlust der Libido. Was einst kaum ins Gewicht fiel, entwickelte sich über die Jahre zu einem stillen Begleiter mit spürbaren Folgen.

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  • Wie viel Sex macht wirklich glücklich? Und wie sieht es bei Depressionen aus?

    Zwei ineinander verschlungene Hände als Symbol für Intimität, Sex, Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz

    Sex ist ein Thema, über das viele reden – und doch bleibt es oft voller Unsicherheiten, Erwartungen und Mythen. Wie viel Sex braucht man, um glücklich zu sein? Gibt es eine „richtige“ Häufigkeit? Und was passiert, wenn psychische Erkrankungen wie Depressionen das Verlangen verändern oder ganz verschwinden lassen?

    In diesem Beitrag möchte ich ehrlich und persönlich über meine Erfahrungen sprechen – über Studien, die versuchen, Glück zu messen, über das, was sie nicht erfassen können, und über die Realität, die für jeden Menschen anders aussieht. Denn Sexualität ist individuell. Und manchmal ist das, was wirklich glücklich macht, nicht messbar – sondern spürbar.

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  • Antidepressiva – unterschätzte Risiken

    Unregelmäßiger EKG-Streifen neben Antidepressiva-Blister auf dunklem Hintergrund

    Antidepressiva gelten als Hoffnungsträger in der Behandlung psychischer Erkrankungen – und doch sind sie für viele Betroffene ein zweischneidiges Schwert. In diesem Beitrag teile ich meine ganz persönlichen Erfahrungen mit einer Vielzahl von Psychopharmaka, die ich über viele Jahre hinweg eingenommen habe. Es geht um Nebenwirkungen und um die Frage, ob Hilfe manchmal selbst zur Belastung wird.

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