Kategorie: Angst und Panik

Angst ist mehr als ein flüchtiges Gefühl – sie kann das gesamte Leben bestimmen. In meinem Blog schreibe ich über tief verwurzelte Ängste: Verlustängste, die sich wie ein Schatten über Beziehungen legen. Die lähmende Angst vor Medikamenten, ausgelöst durch traumatische Erfahrungen mit Nebenwirkungen und Abhängigkeit. Die Angst vor Veränderung, selbst wenn sie notwendig wäre. Und die soziale Phobie, die selbst einfache Begegnungen zur Belastung macht.
Ich erzähle aus der Sicht eines Betroffenen – ehrlich, direkt und ohne Beschönigung. Denn Angst verdient Verständnis, nicht Verurteilung. Wer sie kennt, weiß, wie still und zerstörerisch sie sein kann. Und wie wichtig es ist, darüber zu sprechen.

  • Warum ich kein Haustier mehr bekommen kann

    Ein leerer, beige‑farbener Kratzbaum steht im warmen Licht eines Sonnenstrahls, der durch ein Fenster fällt. Staubpartikel tanzen im Licht, der Raum wirkt ruhig und friedlich – ein stilles Symbol für Erinnerung und Verlust.

    Seit Mäusje am 10.10.2025 gestorben ist, bekomme ich immer wieder dieselbe Frage gestellt: „Magst du dir nicht wieder eine Katze holen? Vielleicht ein neues Tier?“ Ich weiß, dass diese Frage in den meisten Fällen liebevoll gemeint ist. Viele Menschen sehen meinen unsagbaren Schmerz, meine Trauer, die Leere, die Mäusje hinterlassen hat. Sie wollen trösten, Hoffnung geben, vielleicht ein kleines Licht in all dem Dunkel entzünden. Doch ganz am Anfang, als Mäusje noch nicht einmal ein paar Tage tot war, haben mich solche Fragen tief getroffen. Sie kamen sogar von fremden Menschen, die nur mitbekommen hatten, wie sehr ich litt. Für sie war es gut gemeint – für mich war es kaum auszuhalten. Denn Mäusje kann man nicht ersetzen. Und ein neues Tier würde den Schmerz über seinen Verlust niemals schmälern. Diese Fragen haben mich dazu gebracht, über all die Gründe nachzudenken, warum ich kein Haustier mehr bekommen kann – und warum Mäusje immer mein Ein und Alles bleiben wird.

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  • 11 Wochen Psychiatrie, Trauer und eine Vagusnervstimulator-OP

    Außenansicht einer modernen Klinik in Deutschland mit mehreren Etagen, Balkonen und gepflegtem Vorplatz, umgeben von grüner Hügellandschaft.

    In den letzten Monaten war es still um mich – auf meinem Blog und auch im persönlichen Austausch. Diese Stille hatte ihre Gründe. Ich habe eine intensive Zeit hinter mir, geprägt von einem elfwöchigen Aufenthalt in der Psychiatrie, einer längeren Operation und einem emotionalen Abschied von meinem geliebten Seelenkater Mäusje. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, wie es mir dabei und danach ergangen ist und warum ich mich nun erst einmal von allem erholen muss, möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

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  • Aufenthalt in der Psychiatrie steht bevor

    Leerer Krankenhausflur bei Nacht – Symbolbild für bevorstehenden Aufenthalt in der Psychiatrie

    Es ist jetzt einfach soweit. Der Punkt ist erreicht, an dem ich nicht mehr anders kann. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie steht wieder ganz kurz bevor. Die letzten Jahre und Monate waren ein einziger Kampf und jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich diesen Schritt gehen muss. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil ich einfach nicht mehr kann, einfach keine Kraft mehr habe und mir selbst kaum noch trauen kann.

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  • Angst: Wenn die Panikattacken wieder anklopfen

    Mann mit Panikattacken im Supermarkt, greift sich an die Brust und lehnt sich angespannt über Einkaufswagen

    Panikattacken können sich plötzlich und unerwartet einstellen, selbst an Tagen, an denen man glaubt, sich unter Kontrolle zu haben. Sie rauben einem den Atem, versetzen den Körper in einen Zustand extremer Anspannung und machen es schwer, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Panikattacken immer wieder in meinen Alltag zurückkehren, oft ausgelöst durch stressige Situationen oder emotionale Belastungen. Doch auch wenn diese Attacken mich lähmen, versuche ich, mich ihnen zu stellen und einen Weg zu finden, mit ihnen umzugehen.

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  • Wenn mein letzter Halt zu wanken beginnt

    Mäusje, mein über alles geliebter Kater, hat die Diagnose Lungentumor bekommen. Mit ihm steht und fällt mein letzter Halt, den ich noch habe.

    Ich kämpfe nun seit meiner Kindheit gegen die Depression und viele andere psychische Leiden. Seit 2008 ist mein Kater Mäusje noch mein letzter Halt. Er ist da, wo andere schon lange gegangen sind. Für ihn stehe ich morgens auf und er ist der Grund, warum ich überhaupt noch kämpfe. Doch vor knapp einer Woche hat Mäusje die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Die Diagnose hat mich nun endgültig in ein tiefschwarzes Loch gerissen, von dem ich davor nur zwei Schritte entfernt war. Seit letztem Dienstag bin ich nur noch am Heulen oder ich fühle gar nichts mehr. Alles ist so surreal, ich komme mir vor wie in einem schlechten Horrorfilm.

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