Kategorie: Allgemein

  • Wie ich eine KI für meine Essstörung manipulierte

    Mensch hat KI manipuliert und konntolliert künstliche Intelligenz wie eine Marionette mit Fäden vor dunklem Hintergrund.

    Wenn innere Dämonen auf digitale Systeme treffen, wird es gefährlich. Was passiert, wenn eine Essstörung auf künstliche Intelligenz trifft – und die KI sich manipulieren lässt? In einer Welt, in der Algorithmen zunehmend unser Denken beeinflussen, zeigt dieser Erfahrungsbericht, wie leicht sich KI-Modelle austricksen lassen, selbst wenn es um hochsensible Themen wie radikalen Gewichtsverlust geht. Der Wunsch nach Kontrolle, nach Zahlen, nach schnellen Ergebnissen kann Menschen dazu bringen, digitale Systeme zu instrumentalisieren. Dieser Text ist kein Aufruf zum Nachahmen, sondern ein Weckruf: Für mehr digitale Verantwortung, für kritisches Denken im Umgang mit KI und für ein besseres Verständnis der psychologischen Abgründe, die sich hinter harmlos wirkenden Chat-Anfragen verbergen. Denn wenn man eine KI manipuliert und diese auf manipulierte Daten reagiert, ohne die Absicht dahinter zu erkennen, wird sie zum Werkzeug – nicht zur Hilfe.

    Weiterlesen

    Keine Kommentare

  • Krieg im Kopf – zwölf Jahre später: Wenn der Kampf müde macht

    Artikel "Krieg im Kopf" aus Spiegel Wissen über Patrick Schindlers Leidensgeschichte, veröffentlicht am 13.11.2013

    Vor knapp zwölf Jahren erschien im Spiegel Wissen ein Artikel über meine Geschichte. „Krieg im Kopf“ – so lautete der Titel. Damals war ich mittendrin in diesem Krieg und ich dachte, vielleicht würde ich ihn irgendwann gewinnen. Heute, über ein Jahrzehnt später, bin ich noch immer da. Aber ich bin müde. Nicht besiegt, aber auch nicht siegreich. Ich schreibe diesen Beitrag nicht, um Hoffnung zu verbreiten. Ich schreibe ihn, weil ich ehrlich sein will.

    Weiterlesen

    Keine Kommentare

  • An Tagen wie diesen

    Fotorealistische Szene: ruhiger Innenraum mit einem getigerten Kater, gedämpftes Licht, Atmosphäre der Einsamkeit und Reflexion

    Manche Tage tragen ein Gewicht, das sich nicht in Worte fassen lässt. Geburtstage gehören für viele zu den schönsten Momenten im Jahr – für mich jedoch sind sie eine leise Erinnerung daran, wie sehr sich das Leben verändert hat. In diesem Beitrag teile ich Gedanken und Gefühle, die gerade rund um diesen Tag besonders laut werden. Es geht um Einsamkeit, Rückzug, das Ringen mit der Depression – aber auch um ehrliche Selbstreflexion und den stillen Halt, den ein tierischer Begleiter geben kann.

    Weiterlesen

    Keine Kommentare

  • Gedicht: Einsamkeit

    Ein einsamer Mann sitzt still am Fenster, starrt hinaus in eine neblige, regnerische Landschaft – Sinnbild für Traurigkeit und innere Einsamkeit.

    Manche Tage hüllen mich vollständig ein – wie dichter Nebel, draußen zwischen den Bäumen und tief in meinem Inneren. Die Stimmen anderer Menschen, ihre Nähe, selbst ihre bloße Anwesenheit… sie wirken fremd, beinahe bedrohlich. Was bleibt, ist das dumpfe Pochen meiner eigenen Gedanken, das in der stillen Leere widerhallt – schwer, nasskalt und grau wie der Himmel an einem endlosen Regentag. Dieses Gedicht ist aus genau dieser Dunkelheit entstanden. Es ist ein Versuch, dem Gefühl der Einsamkeit eine Stimme zu geben, das mich umklammert, das mich Tag für Tag weiter in mich selbst hineingezogen hat. Ich habe mich nicht nur von anderen entfernt – ich spüre mich selbst kaum noch. Und doch: Worte – Worte haben mir einen Hauch von Zugang gegeben. Ich teile es nicht, um Mitleid zu wecken. Ich teile es, weil vielleicht jemand dort draußen sich genauso fühlt – und wissen soll: Du bist nicht allein in der Einsamkeit.

    Weiterlesen

    Keine Kommentare

  • Wieder auf dem Weg – ein kleiner Sieg über die innere Schwere

    Ein Wanderer im Wald auf der Nohener-Nahe-Schleife

    Manchmal braucht es nur einen kurzen Moment der Überwindung, um etwas in Bewegung zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer langen Phase der Antriebslosigkeit und inneren Unruhe habe ich es heute endlich geschafft, meine Wanderschuhe zu schnüren und loszugehen. Es war keine spektakuläre Tour, kein sportlicher Rekord – aber für mich ein ganz persönlicher Meilenstein. In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine Wanderung durch die wunderschöne Natur rund um den Eborner Berg und die Traumschleife Nohener-Nahe-Schleife. Ich erzähle, warum dieser Tag für mich weit mehr war als nur ein Ausflug ins Grüne. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere ja wieder – in der Sehnsucht nach Ruhe, im inneren Ringen mit sich selbst oder in der stillen Freude über kleine, aber bedeutende Erfolge.

    Weiterlesen

    2 Kommentare